Privater Test ben-e-bike 24 Twentyfour Six E-Power, Kinderfahrrad

Ich habe es getan. Für mein Kind habe ich ein ben ebike 24 Twentyfour Six E-Power gekauft. Es kostet schon Überwindung so viel Geld (1950,00 Euro mit meinen gewünschten  Extras) für ein Kinderfahrrad auszugeben. Aber was gut genug ist für mich, sollte auch gut genug für mein Kind sein. 😉 Ein ebike.

Zunächst zu meinem Kind und mir. Wir fahren jedes Jahr im Urlaub bis zu 700 km mit dem Rad. Wir sind auch zu Hause viel mit dem Fahrrad unterwegs. Wenn wir unterwegs waren, sah  das immer so aus:

Nun ist mein Kind weit über 7 Jahre alt und passt nicht mehr in den Anhänger. Eine schöne Zeit geht vorbei. Da wir beide aber weiterhin viele Kilometer „fressen“ wollen, liegt es nahe, sich nach einem ebike für den Nachwuchs umzusehen. Das einzige was ich gefunden habe ist, das ben ebike 24 Six E-Power. Es scheint das einzige ebike zu sein, was Sinn macht.

Wir hatten div. Sonderwünsche. Auf die gefederte Gabel haben wir verzichtet. Grund: Wirkung und Nutzen sind gering. Es sei denn Du baust eine richtig gute Gabel ein. Wir nutzen das Rad zu 99 % auf der Straße. Deshalb haben wir auch die Geländebereifung runter geschmissen die nur Reibungswiderstand hat. Stattdessen gab es Tourenreifen mit Reflektoren an der Seite. Ohne die Gabel haben wir eine Gewichtsersparnis von fast einem Kilo. Dann noch Seitenständer, Schutzbleche, Gepäckträger (nur bei den Modellen Baujahr 2020 möglich) und Beleuchtung. Die Reflektoren für die Pedale müssen wir noch kaufen. Jetzt müssten wir der Straßenverkehrsordnung entsprechen. Dann sollte es natürlich der große Akku sein. Vorteil: Eine höhere Spannung und somit später eine Geschwindigkeit von 25 km/h zu erreichen. Dies ist bei den kleineren Akkus nicht möglich. Da ist bei 20 km/h Ende. Dank der tollen Einstellmöglichkeiten des Rades per Software habe ich natürlich die Geschwindigkeit des Rades auch auf 20 km/h reduziert und div. andere Einstellungen vorgenommen.

Das Menü zum Einstellen sieht so aus:

So sieht es dann nun aus:

24.04.2020 Heute waren wir groß unterwegs. Mit 7 Jahren hat mein Kind heute 60 km mit dem bike gerissen. Sie war schon immer eine gute Radfahrerin. Aber das ist echt eine beachtliche Leistung! Kein Murren oder Mäckern sondern nur Happyness. 😉 Bei  60 km ist dann auch Ende mit dem Akku. Vielleicht sind auch 70 km drin.

Später mehr… Wir fahren erst einmal 😉

Wlan EasyBox Vodafone Problem der Reichweite / Funktion mit FritzBox 7390 umgangen

Problem:

Es geht um einen DSL Anschluß Vodafone mit der EasyBox. Das Wlan setzt total aus oder hat nur eine Reichweite von 2 – 3 Metern. Diese Probleme sind bekannt und Abhilfe kann man wohl  nicht schaffen. Der Support von Vodafone stellt sich quer.

Ich bin günstig an eine gebrauchte FritzBox 7390 gekommen. Die EasyBox wollte ich mit dieser FritzBox 7390 ersetzen. Heraus kam… das geht nicht. Die FritzBox 7390 scheint die Einzige zu sein, die mit einem DSL Vodafoneanschluss nicht klar kommt, funktioniert. Nun war diese FritzBox 7390 vorhanden, und ich wollte sie nutzen. Ich habe mich dann für folgende Installation / Lösung entschlossen:

Ich habe die FritzBox so konfiguriert, dass ich diese mit ins Heimnetzwerk EasyBox eingebunden habe. Ich habe die beiden Router per Lankabel verbunden.

Anleitung: KLick hier…

Anschließend das Wlan der EasyBox deaktiviert und Wlan der FritzBox 7390 aktiviert. Nun habe ich die gewohnte Qualität an Wlan.

Free Camping Germany Saxony, kostenlos Zelten Deutschland Sachsen (sächsische Schweiz) Dohma

Ich biete euch eine kostenlose Camping (Zelt, kleines Wohnmobil) Möglichkeit auf meinem Grundstück an. Es liegt im Wald und doch nahe an der Stadt. Ihr habt fließend kalt Wasser (Trinkwasserqualität) und eine Trenntoilette. Eine Waschgelegenheit bestehend aus einem Küchenbecken und kaltem Wasser. Also alles sehr einfach aber auch sehr nett. Ort Dohma, sächsische Schweiz.

Anreise: Bahnhof Pirna und dann noch ein Stück mit dem Bus. Dohma ist auch mit dem Fahrrad von Pirna in ca. 30 min zu erreichen.Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Dohma selbst oder natürlich in Pirna. Vielleicht kann ich euch auch abholen.

Lagerfeuer wäre nach Absprache möglich und natrürlich auch von der Waldbrandgefahr abhängig. Ein Holzkohlegrill ist vorort. Wer mir zur Hand gehen mag, ist auch gerne willkommen.

Kontakt per Email:

w „at“ eric-frank.de

Free Wald Camping Dohma

Privater Test: eBike Winora Y420.X mit YAMAHA Antrieb

Seit kurzen aber langen Überlegungen bin ich Besitzer eines eBike WINORA Y420.X (Trekkingbike 28″ Straßenzulassung) geworden. Da ich auch immer fleißig nach Testberichten suche, möchte ich mit diesem Artikel einen kleinen Beitrag dazu leisten einmal etwas zurück zu geben. Vielen Dank an die Leute, die auch ähnliche Berichte schreiben. Mehr Informationen zum bike vom Hersteller hier: Homepage

Leicht ist mir nicht gefallen die 2399,00 Euro auf den Tisch zu legen. Seit 2 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema eBike. Einmal ausprobiert und man kommt davon nicht wieder weg.

Ich habe verschiedene eBikes zur Probe gefahren. Räder in der Größe von Klapprädern und div. 28″ Trekking bikes von Markenherstellern.

Inzwischen habe ich 700 km oder besser das ebike hinter sich. Das habe ich zum bike zu sagen:

POSITIV:
– Die Fahreigenschaften sind auch ohne Motorunterstützung richtig gut.

– Der YAMAHA Motor (YAMAHA baut seit 1993 ebikes, also ein alter „Hase“) zieht sehr gut an und durch. Er hat 10 Nm mehr als der Bosch Motor. Und der Hammer, als ich mal mein altes Rad ohne e-Antrieb fuhr und schon div. Berge hinter mir hatte und schlapp war kam meine Lebenspartnerin auf die Idee, mich während der Fahrt mit der Hand zu schieben. Ich hätte damit gerechnet, das nun die Leistung vom ebike rapide abfällt. Aber Pustekuchen. Es tat so, als gäbe es gar keine Mehrbelastung. Das geht sicherlich auf die Akkuleistung, aber egal. Das war echt beeindruckend!

– Ich wohne in den Bergen. Hier lasse ich das Rad auch mal mit 55 km/h den Berg herunter laufen. Das Fahrverhalten ist sehr stabil und gibt ein sicheres Gefühl. Es dürfte sogar noch ein wenig mehr Speed sein. Das sichere Gefühl ist keine Selbstverständlichkeit. Viele der von mir gefahrenen Marken eBikes wirkten sehr schwammig.

– Die Berge mit erheblicher Steigung bei mir zu Hause meistert das Bike prima. Aber das saugt am Akku. Ist aber okay.

– Eine Weber Kupplung für meinen Chariot Kinderanhänger konnte man problemlos zwischen Ständer und Rahmen befestigen. Weber bietet dazu verschiedene Kupplungen an. Das nutzen des Kinderanhängers ist Problemlos und laut Hersteller des ebikes auch erlaubt. Manche Aussagen lauten anders, sind aber nicht richtig. Ich habe eine persönliche Mail erhalten.

– Die Anzeige für die verbleibenden Kilometer scheint zu stimmen. Er bricht also auch wenn kurz vor dem Ende nicht rapide zusammen wie man es von Akkus gewohnt ist.

– Die Akkuleistung ist okay. Wie schon beschrieben fahre ich in den Bergen und mit Kinderanhänger. 80 km komme ich auf jeden Fall mit einer Ladung. Meistens fahre ich im ECO- und max. im Standartmodus wenn es an den Berg geht. Diese Unterstützung reicht mir aus. Da ich mit den ermittelten Werten zufrieden bin, bewerte ich die Akkuleistung als positiv.

NEGATIV:
– Vorne an der Stirnseite des Fahrrades ist eine kleine Blechschablone mit einem „W“ darauf. Dies steht für den Hersteller Winora. Diese hat sich gelöst und viel mir fast vom Rahmen.

– Das beiliegende Ladegerät für den Akku ist riesig. Die Vorstellung dieses auf einer längeren Tour mitzuschleppen verursacht Panik.

– Sehr schweres eBike (22,9 kg) was aktuell leider normal und standart ist. Da bin ich von meinem alten Trekkingbike (ohne e-Motor) mit 12 kg ganz schön verwöhnt.

– Die Schiebehilfe ist sehr kompliziert zu bedienen. Man muss ständig einen Schalter am Bedienteil am Lenkrad drücken. Da fällt einem je nach Weg auch mal der Finger vom Drücken ab. Hier würde ich mir einen leichtgängigen und gut zu erreichenden Schalter wünschen.

– In der Anleitung steht, das wenn man den Akku entfernt hat darauf achten soll, das die Kontakte vom Gegenstück Akku am Fahrrad nicht der Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Schade, dass man dies nicht so konstruiert hat, dass die Anschlüsse wasserdicht sind, was sich ja nun wirklich bei einem Fahrrad anbieten würde. Ich habe das Rad viel auf dem Fahrradträger. Um der Feuchtigkeit zu begegnen habe ich mich nach einer Abdeckung für die Kontakte erkundigt. Nichts zu haben. Ich soll eine Plastiktüte nehmen und so die Kontakte und Elektrik schützen. Überzieher für den Akku in verschiedenen Farben gibt es aber komischerweise. Ich habe mich dann mal in meiner Küche umgesehen und eine entsprechende Plastik Küchenbox gefunden, die ich über die Kontakte am Rahmen des Rades überstülpen konnte. Schon unglaublich. Man kauft ein Rad für 2399,00 € und da fehlt es an einer entsprechenden Abdeckung für ein paar Cent die gar nicht so unwichtig ist! Na hoffendlich hält die Sache den normalen Fahrbetrieb aus…

– Mit einer Taste kann man die Anzeige auf dem Display verändern. Das ganz große Problem ist, man weiß bei manchen Anzeigen nicht was die Zahlen auf dem Display bedeuten sollen. Ist es die Restlaufzeit an Kilometer, gefahrene Kilometer oder gefahrene Tageskilometer. Das geht gar nicht und muss unbedingt nachgebessert werden. Vielleicht gibt es bei meiner nächsten Inspektion ein Update.

– Der Sattel geht gar nicht.

Fazit:
Ich würde mir noch mal genauer ein ebike mit Boschantrieb ansehen. Die bikes mit Boschtechnik die ich mir ausgesucht hatte waren allerdings 1000,00 Euro teurer als mein bike. Da nehme ich gerne die paar Fehler in kauf, und spare die 1000,00 Euro.
Im nächsten Jahr soll ein größerer Akku von Bosch heraus kommen. Leistung 500 Wattstunden. Ich komme mit meinen 400 Watt gut aus. Also kein Grund um mit dem Kauf zu warten.

Und noch etwas:
Ein Leben ohne ebike kann ich mir nicht mehr vorstellen 🙂