USA Wahl 2008 oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“

Ich war sehr oft in den USA. Ein wunderschönes Land. Die Außenpolitik des Landes drückte aber nach und nach einen Keil zwischen uns. Mit der Zeit ist Ablehnung daraus geworden. Auch die Sicherheitsbestimmungen und Forderung an die Europäische Union, halte ich für Überzogen. Als Beispiel nenne ich die Datenübertragung von allen Fluggästen die sich in einen Flieger setzen oder das Scannen und Fotografieren von Augen und Gesicht, nahme des Fingerabdruckes bei der Einreise in die USA. Wann ist unsere DNA dran?

Mit großem Interesse habe ich den Wahlkampf in den USA verfolgt. Barack Obama vermittelte mir inzwischen ein gutes Gefühl und ich würde ihn auch wählen. Nun, heute berichten es alle Medien. Barack Obama wird neuer US Präsident. Wenn man sich nur an den knappen „Sieg“ bei der letzten Wahl erinnert, so unglaublich ist das Wahlergebnis jetzt. Obama hat mehr als doppelt so viele Stimmen erhalten wie sein Gegner.

Ich war mal wieder über mich selber überrascht. Ich reagierte auf diese Nachricht mit Euphorie. Ein hoffentlich neuer Start für das Land, in das ich früher so gerne gereist bin. Und so wie es mir geht, scheint es vielen anderen auf der ganzen Welt zu gehen. Wir erleben Geschichte! Möchte es fast mit dem Mauerfall in Deutschland gleichsetzen. Hoffen wir, dass es ein „Happy End“ gibt.

Man stelle sich nun mal diese Wahlbeteiligung und Euphorie in Deutschland vor. Das würde ich mir sehr wünschen. Wir haben leider nur diesen politischen Urschlamm, der mir durch seinen Gestank die Luft nimmt. Wann steigt „Phönix“ bei uns aus der Asche?

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, das Barack Obama nicht so unangenehm für seine Umgebung wird wie John F. Kennedy. Take care Obama!

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